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Das
Handwerkszeug für die Flugausbildung
Die Schulung zum Erwerb der Privat - Piloten - Lizenz und der Luftsportgeräteführerlizenz (UL) besteht, wie eigentlich alle Ausbildungsgänge, aus einem praktischen und einem theoretischen Teil. In der praktischen Ausbildung wird das fliegerische Können vermittelt, in den theoretischen Unterrichtsstunden erhält der Flugschüler das "geistige Rüstzeug" zum Umgang mit einer, gerade für den Anfänger auf den ersten Blick vielleicht unglaublich komplizierten Materie. Und zum Erlernen dieser theoretischen Fähigkeiten, aber auch für die Praxis seines späteren "fliegerischen" Lebens, benötigt der angehende Pilot sein Handwerkszeug, am Anfang bestehend aus nur vier Teilen. Da sind zunächst einmal die Lehrbücher zu nennen. Sehr oft wird hier die von Wolfgang Kühr verfaßte Reihe "Der Privatflugzeugführer" verwendet. Die Reihe besteht aus insgesamt sechs Bänden zu den Themen Technik, Luftrecht, Grundlagen der Flugwetterkunde, Flugnavigation und Funknavigation. Sie begleiten den Theorieunterricht und dienen der Vertiefung des Wissens, werden aber auch nach bestandener Prüfung von vielen nochmals als Nachschlagewerk gern genutzt. Unerläßlich ist die Anschaffung eines Navigationsrechners. Nicht nur, daß der gekonnte Umgang mit einem Navigationsrechner in der theoretischen Prüfung nachgewiesen werden muß, für den Privatpiloten ist ein solcher Rechner ständiger Bestandteil seiner Ausrüstung, denn fast alle anfallenden Navigationsdaten können problemlos verarbeitet werden. Oft verwendet wird hier beispielsweise der Aristo-Aviat, ein weit verbreiteter NAV-Rechner. Weiterhin notwendig ist das entsprechende Kartenmaterial. Diese ICAO-Luftkarten (VFR- oder Sichtflugkarten) dienen neben der Anwendung in der Praxis auch der Durchführung von Navigations-Übungsaufgaben. Plastikbeschichtete Karten sind von Vorteil, da man eventuell ältere Streckeneinzeichnungen korrigieren oder auch entfernen kann; Voraussetzung hierfür wäre natürlich die Anwendung wasserlöslicher Stifte. Welche Luftfahrtkarten man für seine Ausbildung benötigt, teilt einem jede Flugschule auf Anfrage mit. Um mit und auf diesen Karten möglichst sauber und korrekt arbeiten zu können, braucht man schließlich noch ein sogenanntes Kursdreieck, denn über entsprechende Gradeinteilungen auf einem solchen Dreieck sind direkte Richtungseintragungen auf den Karten möglich. Was auch immer der Einzelne sich später noch an ergänzender Ausrüstung zulegen möchte, - der Markt ist voll von vielseitigen Angeboten - dies sind zunächst einmal die vier wichtigsten Bestandteile der Grundausrüstung für einen zukünftigen Privatpiloten. © 2002 Drive & Fly Luftfahrt GmbH Industriepark - Flugplatz 54343 Föhren Tel. 06502-980787 Fax. 06502-980789 Email: info@drive-and-fly.de |